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Deutschlands Burgen und Schlösser


Aufgrund seiner Geschichte gibt es in Deutschland unzählige Schlösser und Burgen. Vom Mittelalter bis die Mitte des 19. Jahrhunderts war das Land geprägt von Kleinstaaterei und so schufen die Fürsten, Kaiser und Könige im Laufe der Zeit prächtige Gebäude.

Das Schloss Neuschwanstein ist wohl das berühmteste und wird immer wieder neben dem Brandenburger Tor in Berlin und dem Kölner Dom als bekanntestes Wahrzeichen Deutschlands genannt. Gut zwei Autostunden südlich von München entfernt liegt das vom „Märchenkönig“ Ludwig II in Auftrag gegebene Schloss. Baubeginn war 1869, die Fertigstellung erlebte der König aber nicht mehr.

In München selbst gehört das Schloss Nymphenburg zu den großen Attraktionen der Stadt. Es erhielt während der Regierungszeit von Max Emanuel (1680-1726) seine heutige Form.

Weiter geht es nordwärts zur Burg Hohenzollern in der Schwäbischen Alb. Dieses imposante Bauwerk, das nahezu die gesamte Bergkuppe bedeckt, wurde im Lauf der Jahrhunderte mehrmals zerstört oder von Besatzern ruiniert. Die Burg ist Ausdruck des politischen Repräsentationswillens der preußischen Herrscher.

Ebenfalls auf der Schwäbischen Alb gibt es Schloss Lichtenstein zu bestaunen. Direkt auf einem steilen Fels erbaut, ist es scheinbar nur durch eine Brücke erreichbar, ein echtes Ritterschloss eben.

Die Burg Eltz in Koblenz, Rheinland-Pfalz, ebenfalls eine Ritterburg, ist sogar heute noch in Besitz eines waschechten Grafens. Ihre einmalige Architektur mit einigen bis zu 35 Meter hohen Türmen ist spektakulär.

Das Schloss Heidelberg in Baden-Württemberg zählt wohl zu den beeindruckendsten Schlössern Deutschlands. Die gut erhalten Ruine (welche auch zu besichtigen) ist, lässt erahnen, wie großartig dieses bauliche Kunstwerk einst gewesen sein muss.

Wir fahren weiter gen Norden nach Berlin, genauer gesagt nach Potsdam im Süden der Stadt. Dort liegt das Schloss Sanssouci, eines der bekanntesten Schlösser der Hohenzollern. Der Preußenkönig Friedrich II ließ das kleine Sommerschloss im Rokoko-Stil zwischen 1745 und 1747 erbauen. Unter Friedrich Wilhelm IV wurde das Schloss erweitert. Das oft als „preußisches Versailles“ bezeichnete Schloss zählt seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe.